An dieser Stelle können veröffentlicht werden:

Stellengesuche und Stellenanzeigen, Gründung von Intervisionsgruppen, Hinweise auf interessante Literatur oder Tagungen …

Wir freuen uns auf Ihre Ideen! Mailen Sie Ihren Wunsch an die Geschäftsstelle.


Der Kinderschutzbund Köln sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Sozialpädagog*in bzw. Sozialarbeiter*in für die Familienberatungsstelle

Es handelt sich um eine Teilzeitstelle (bis zu 30 Std./Woche), die sich aufteilt in eine zunächst bis zum 30.04.2022 befristete Elternzeitvertretung (20 Std./Woche) und eine unbefristete Beschäftigung.

Ihre Aufgaben:
persönliche, telefonische und Video-Beratung von Eltern, Kindern und Jugendlichen in Fragen der Erziehung und weiteren Familienthemen, insbesondere auch bei vermuteter oder festgestellter Kindeswohlgefährdung einschl. sexueller Gewalt gegen Kinder, bei Hochstrittigkeit nach Trennung und Scheidung,
in Krisensituationen, interdisziplinäre Zusammenarbeit im Einzelfall und Vernetzung mit anderen Einrichtungen, nach Einarbeitung die fachliche Beratung von Kolleg*innen aus anderen Einrichtungen, insbesondere zu Fragen des Kinderschutzes und der Kindeswohlgefährdung (nach §8a SGB VIII bzw. §4 KKG).

Je nach Erfahrungen und Interesse besondere Aufgaben (Sprechstunden, Gruppenarbeit, Fortbildungen).

Wir erwarten:
ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Sozialpädagogik, Sozialarbeit oder vergleichbare Qualifi-kation),
eine (begonnene) beraterisch-therapeutische Zusatzqualifikation, bevorzugt in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen,
Praxiserfahrung in der Beratung oder in der Jugendhilfe sind von Vorteil,
Kenntnisse und Erfahrungen im Kinderschutz sind von Vorteil,
Engagement für einen hilfe-orientierten dialogischen Kinderschutz,
Initiative, Flexibilität und die Bereitschaft, sich mit herausfordernden Themen und Situationen zu befassen,
Teamorientierung und Kommunikationsfähigkeit.

Wir bieten:
eine vielseitige, interessante und fachlich herausfordernde Arbeit in einem engagierten multiprofessionellen Team,
eine kollegiale Arbeitsatmosphäre, kollegiale Beratung, Intervision, Supervision und Fortbildungen,
eine sorgfältige Einarbeitung und Möglichkeiten zur individuellen Weiterentwicklung,
eine Bezahlung angelehnt an T-VL.

Aufgrund der paritätischen Besetzung des Teams sind Bewerbungen von Männern ausdrücklich erwünscht.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.kinderschutzbund-koeln.de oder bei Stefan Hauschild (Therapeutische Leitung) unter Tel. 0221/57777-23 oder s.hauschild@kinderschutzbund-koeln.de.

Ihre schriftliche Bewerbung mit aussagekräftigen Unterlagen senden Sie bitte bis zum 05.03.2022 an:
Kinderschutzbund/ Kinderschutz-Zentrum Köln • Therapeutische Leitung
Bonner Str. 151 • 50968 Köln
oder
s.hauschild@kinderschutzbund-koeln.de

Der bisher im jährlichen Wechsel ausgeschriebene Preis für systemisch forschende Nachwuchs­wissenschaftler_innen wird zukünftig als gemeinsamer Forschungspreis von SG und DGSF aus­geschrieben. Es können Masterarbeiten, Dissertationen, Habilitationen oder Forschungsarbeiten eingereicht werden.

Der Preis ist mit 3.000,- dotiert.

Weiter Infos auf der Website der Systemischen Gesellschaft

 

Gemeinsame Presseerklärung der SG und der DGSF:

In seiner heutigen Sitzung (22.11.2018) hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) den Nutzen und die medizinische Notwendigkeit der Systemischen Therapie für Erwachsene bestätigt. Damit hat er den Grundstein dafür gelegt, dass Systemische Psychotherapie künftig als Versicherungsleistung von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden kann. Mit seinem Beschluss beauftragt das G-BA-Plenum den Unterausschuss Psychotherapie des G-BA, mit den Beratungen zur Erweiterung der Psychotherapie-Richtlinie um die Systemische Therapie zu beginnen.

„Die Anerkennung der Systemischen Therapie durch den G-BA ist eine gute Nachricht für die Patientinnen und Patienten in Deutschland. Das Angebot einer kassenfinanzierten Systemischen Therapie bringt eine wichtige Verbesserung des psychotherapeutischen Behandlungsangebotes“, betont Dr. Björn Enno Hermans, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF).

Die heutige Entscheidung wurde mit den Stimmen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, der Deutschen Krankenhausgesellschaft sowie der drei unparteiischen Mitglieder ermöglicht, nach einem klaren Plädoyer des G-BA-Vorsitzenden Professor Josef Hecken für die Anerkennung Systemischer Therapie. Auch die nicht stimmberechtigte Patientenvertretung unterstützte den Beschluss. Der G-BA stellt mit diesem Votum den Nutzen Systemischer Therapie in fünf Anwendungsgebieten der Psychotherapie fest, darunter die am häufigsten auftretenden Erkrankungen Angst- und Zwangsstörungen und affektive Störungen (Depression). Für eine Zulassung muss der Nutzen zwingend für diese beiden Indikationen belegt sein. Basis für die heutige Entscheidung ist die Nutzenbewertung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), das im Auftrag des G-BA den Nutzen in sieben Störungsbereichen festgestellt hatte. Den Antrag auf die Nutzenbewertung hatte 2013 das damalige unparteiische Mitglied Dr. Harald Deisler gestellt. Die Anerkennung der Systemischen Therapie durch den Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie ist bereits vor zehn Jahren erfolgt.

Psychische Erkrankungen sind längst zu Volkskrankheiten geworden.
„Wir begrüßen es, dass erstmals nach 31 Jahren wieder ein hoch wirksames Psychotherapieverfahren vor der Aufnahme in den Leistungskatalog der Krankenkassen steht“, erklärt Dr. Ulrike Borst, Vorsitzende der Systemischen Gesellschaft (SG).

Bis es soweit ist, müssen sich die Patientinnen und Patienten noch etwas gedulden, da im nächsten Schritt die konkrete Anpassung der Psychotherapie-Richtlinie vorgenommen werden muss. Neben den beiden psychoanalytisch begründeten Verfahren und der Verhaltenstherapie wäre Systemische Therapie dann das vierte Richtlinienverfahren zur Behandlung psychischer Störungen.
Bis März 2019 soll laut einer Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Kleine Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag das Bewertungsverfahren zur Systemischen Therapie abgeschlossen sein. „Wir freuen uns“, so Sebastian Baumann, Vorstandsbeauftragter Psychotherapie der SG, „dass der G-BA für eine Verbesserung der psychotherapeutischen Versorgung in Deutschland gesorgt hat und auf der Grundlage des heutigen Beschlusses Systemische Therapie nun bald allen Patientinnen und Patienten zur Verfügung stehen kann.“ Professor Josef Hecken machte von seinem Steuerungsrecht als Vorsitzender Gebrauch und mahnte eine sehr zügige Umsetzung des heutigen Beschlusses an.

verantwortlich:
Sebastian Baumann, SG Brandenburgische Str. 22 10707 Berlin Fon 030 53 69 85 04 | Fax 030 53 69 85 05 E-Mail: sbaumann@systemische-gesellschaft.de www.systemische-gesellschaft.de
Bernhard Schorn, DGSF Jakordenstraße 23 50668 Köln Fon 0221 0221-16 88 60-11 | Fax: 0221-16 88 60-20
E-Mail: schorn@dgsf.org www.dgsf.org

 

Wir suchen zur Erweiterung unseres Teams SozialarbeiterInnen/SozialpädagogInnen im Bereich der ambulanten Hilfen zur Erziehung nach §§ 27, 31 und 35 gemäß SGB VIII.

Das Kindeswohl schützen?
Prämisse unseres sozialpädagogischen Handels
Professionelle Beziehungen zu den Klienten gestalten?
Eine unserer Stärken
Individuelle Lösungen für schwierige Klienten finden?
Sorgfältige Hilfeplanung und Umsetzung
Familien mit besonderen Schwierigkeiten unterstützen?
Wir entwickeln die familiären Ressourcen
Systemische Sichtweisen?
Unsere Klienten in familiären Beziehung stärken
Hilfe zur Selbsthilfe?
Unser Prinzip
Fortlaufende Qualitätssicherung?
Wir verstehen uns als lernende Institution mit der Fähigkeit zur Weiterentwicklung

Wir bieten:
leistungsgerechte Bezahlung und ein motiviertes und innovatives Team
die Möglichkeit eines unbefristeten Arbeitsvertrages
abwechslungsreichen, herausfordernden Aufgabenbereich
persönliche und fachliche Fort-und Weiterbildung
Supervision

Bewerbung bitte an:
info@praxis-jugendhilfe.de


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